a super crew

Heute liegen wir ganz alleine (bis auf einen kleinen Monohull, der sich in den hintersten Zipf der Bucht verzogen hat - laut Ersti "a feiger Hund" ;-) in der Kleinen-Zizerl-Bucht am Festland zwischen Rogocniza und (dem Ort) Marina. Es ist zwar einiger Swell in der Bucht, die letzten beiden Tage (und auch die kommende Nacht durch) wird es SO Wind und O Wind geben. Dh, der Seegang der sich am offenen Meer die letzten vielen Stunden aufgebaut hat, den schwappst hier natürlich rein. Ist aber nicht so tragisch. Der Wind hat fast komplett aufgehört, es schaukelt ein Bissl, aber eher ein "in den Schlaf schaukeln". 


Wir haben uns diese Bucht ausgesucht, weil wir vor 2 Jahren schon mal hier waren, und es war auch vor 2 Jahren sehr einsam hier, eine super Konoba (Lokal) und herrliche Stille. Genau was wir wollen.


Einzig, heute war das Anlegen mit dem Loschek (unserem Dingi) ein bissl eine Herausforderung. Der Swell hat an den verschiedenen Anlegeplattformen ziemlich viel Platsch verursacht - leider mußte es Silvie am eigenen Leib erfahren, sie ging unfreiwillig baden. 


Aber was macht man als ich-habe-ja-das-Abenteuer-Paket-angekreuzt Kundin, man steigt graziös aus dem Wasser und spaziert zum Lokal und richtet Wolfgang aus, Günter soll einfach eine neue Garnitur zum Lokal mitbringen ;-)



Das Essen hat uns (und vokalem Silvia) für alle Strapazen entschädigt. Die Rückfahrt in stockdunkler Nacht war dann ganz fad und unspektakulär ;-)


Aber bis wir hier her kamen, haben wir natürlich noch einen Zwischenstopp eingelegt, auf der Insel Zirpe, in der Bucht Stupica (hellrosa). Am Sonntag sind wir nach einem guten Frühstück gemütlich unter Motor runter gedingelt. Heute wußten wir, daß es sich auf Grund der Windverhältnisse nicht ausgehen wird, direkt in die Sicenica zu segeln, aber wir haben einen netten Kompromiss gefunden: 3 Stunden segeln und 2 Stunden unter Motor der Küste entlang zum Ziel.


Alle Manöver haben auf Anhieb geklappt. Wolf und ich brauchten gar nichts machen, außer die Kommandos zu geben ;-)

Dann waren natürlich noch diverse Nachrangverweigerer unterwegs, unglaublich, was sich so manche Skipper denken. 

Keine 20 Meter sind die Typen vor uns gefahren, obwohl sie eigentlich abdrehen hätten sollen und uns hintenrum überholen hätten sollen, kuntaten, dädaten, waraden ...


Morgen ist der Plan nach Komiza auf der Insel Vis zu segeln, zwar auch anfänglich mit Wind auf die Nase und dann gar kein Wind, aber nachdem einige von uns nicht so oft in diese Gegend kommen (mit dem Motorrad fährt sichs so schlecht übers Wasser) werden wir auch diese far-far-away Insel besuchen.




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