Abyss

Gerade liegen wir am Bojenfeld neben der Altstadt von Primosten. Ein wunderbar warmer Wind weht - das haben wir schon lange nicht mehr gehabt. Spätestens um 9h wird es kühler (aber dennoch angenehm) und alles am Schiff außerhalb des Cockpits wird naß. Jetzt können wir - wie in einem warmen Fönwind - die Handtücher trocknen, Haare trocknen, sehr angenehm hier.

 

Gestern Abend nach dem Essen hatten wir noch ein kleines Encounter, das ganze Mooringfeld war noch frei, legt sich ein Katamaran direkt neben uns und bekommt sogar noch Besuch und legt sich ein anderer Kat im Packerl --- hmmm, Privatspäre und Sicherheit --- nicht wirklich. Aber der 2. Kat hat dann um 11h abgelegt ... der andere war immernoch nur 3m von uns entfernt --- den Hausverstand gibts wirklich nur bei Billa ...

 

Heut in der Früh sind wir dann sehr spät weggefahren aus der Bucht, erst gegen halb 12. Schwimmen, lange schlafen für einige der Gäste und dann vielleicht noch mal schwimmen gehen. 

 

Raus aufs (fast) offene Meer, aber leider wieder kein Wind zum Segeln. Eigentlich gar kein Wind. Die Sache mit dem Wind ist halt immer dieselbe: Wind bedeutet einen Wetterumschwung. Bora oder Yugo ... die beiden mag nur niemand ... es sind eigenlich auch für die nächsten beiden Tage nix angesagt ... it einfach so.

 

Das heißt öliges Meer - ich liebe diesen Anblick - warum dann nicht einfach stehen bleiben und schwimmen gehen im offenen blauen Meer. Naja, der Kontinentalschelf wars noch nicht, aber immerhin 77 Meter unter einem. Das Wasser war so überraschend warm, unglaublich. Einespringen, rausklettern, Arschbombe, rausklettern, Köpfler, Treiben lassen ... 

 

Gerade hat sich der Wind & Swell beruhigt, und nach einem langen Koch-Marathon-Nachmittag (wir hatten ja ein Geburtstagskind zu befeiern!) und einem Glaserl Rotwein gehts ab in die Kabine ... a guats ...

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