Eure Fragen

Wir haben für Euch die uns am meisten gestellten Fragen aufgelistet, sollte aber Deine ganz persönliche Frage noch fehlen, bitte sendet uns einfach ein email.

 

Ich war noch nie segeln ...

Na, dann wird es höchste Zeit! Ihr braucht weder Vorkenntnisse noch müsst Ihr mit verbundenen Augen den Motor zerlegen. Ihr müsst Euch nicht mit dem Wetter auskennen oder wissen welche Farbsysteme die Betonnung hat. Learning by doing. Wir erklären gerne alles und ihr könnt tatkräftig mit anpacken oder entspannt beobachten.  Dementsprechend ist auch keine „Hardcore-Segel-Ausrüstung“ notwendig. Mehr dazu siehe unter „Was soll ich mitnehmen?“. 

Ich traue mich nicht aufs offene Meer, bleiben wir in Küstennähe?

In der Adria ist es - außer es geht nach Italien - unvermeidbar in Küstennähe zu bleiben. Genau das ist auch das Schöne in diesem Revier. Es gibt unzählige Bade- und Ankerbuchten und Marinas, nach allen Windrichtungen offen, mit allen Annehmlichkeiten oder ganz einsam ... so findet man für jedes Wetter oder jede Anforderung einen idealen Platz zum Übernachten oder den Tag verstreichen zu lassen. Wenn ihr euch für einen Törn von zB. Sizilien nach Malta entscheidet, dann geht die Strecke allerdings über offenes Meer.

Was tun wenn ich Seekrank werde?

Vorweg gesagt: wir segeln einen Katamaran, dh es fällt die extreme Schräglage aus. Man steht/sitzt/liegt/ist am Klo immer in einer recht aufrechten Position. Bei Wellen oder Wogen ist es natürlich unvermeidlich, daß sich auch ein Katamaran bewegt. Es fühlt sich dann so an, wie eine Handfläche, die man ausgestreckt und im Handgelenk bewegt.

Der Großteil einer Seglereise besteht aus Ankommen, in schönen Badebuchten, geschützten Häfen oder auf Ankerplätzen zu liegen.

 

Wir haben drei Formen der Seekrankheit auf unseren Reisen kennengelernt:

Die Eingewöhnungsphase

In den ersten Stunden bzw. am ersten Tag der Reise muß sich der Körper erst an die neue Umgebung, an die Bewegungen, Gerüche, Geräusche gewöhnen. In der Adria ist es durch das Ausbleiben von Dünung und Swell (große langgezogene Wellen, die über die Meere laufen) in den meisten Fällen kein Problem. Die Freude des Urlaubs siegt über die Angst seekrank zu werden.

 

Wenn natürlich eine längere Anreise, Jetlag, Klimaumstellung dazukommen, dann ist es ganz natürlich, daß der erste 'Ausritt' gewöhnungsbedürftig ist. Davon darf man sich aber nicht einschüchtern lassen. Einfach erlauben, was passiert, schlafen, an Keksen knabbern oder das Steuer übernehmen. In der ersten Ankerbucht dann ein leichtes, aber ausreichendes Essen zu sich nehmen, gut schlafen ohne zu viele Gute-Nacht-Drinks ;-) und am nächsten Tag hat sich der Körper meist akklimatisiert. Es gibt auch sehr wirksame homöopathische Tropfen oder Inqwerkapseln, die ohne zu beschweren wirken. Ein weiteres sehr gutes Hausmittel sind Vitamin C und Süßigkeiten.

 

Die Echte

Dagegen sind nicht viele Kräuter gewachsen, außer wirkliche Tabletten-Hämmer, die einen auch außer Gefecht setzen. Man überschläft einfach die Wellen ... sofern man die Tabletten auch im Magen behalten kann. Oft spielt auch die Psyche (körperlich Aufgeben) eine große Rolle, so daß solche Personen ständig überwacht werden müssen. Sind die ersten 2 Tage überstanden gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder es wird besser oder es wird der nächste Hafen angelaufen.

 

Die Eingeredete

„Ich werde ganz bestimmt seekrank ...!“ Ja, dann wirst Du es auch ;-) Einfach ausprobieren ist unsere Devise. Land beobachten, das Steuer übernehmen, schlafen, faul sein, fischen, die Bewegungen des Meeres bewußt erleben. Alles weitere ... s.o.

Was gibt‘s am Schiff zu essen und zu trinken?

Den Einkauf für Speisen und Getränke an Bord übernehmen wir bevor ihr an Bord kommt. Wir kochen meist lokale Gerichte und der obligatorische Grillabend darf natürlich nicht fehlen. Je nachdem welches Revier besucht wird, wie das Wetter ausfällt und die Ausgehlust der Crew ist, werden wir auch an Land Essen gehen. 

Wenn wir an Bord kochen, dann ist es immer sehr abwechslungsreich.

Ich habe eine Lactose/Fructose Allergie - was tun?

Einfach Bescheid geben. So können wir bei den Einkäufen darauf Rücksicht nehmen - vorausgesetzt das Land in dem wir uns befinden, bietet das auch an.

 

Wenn Ihr auf Nummer Sicher gehen wollt, dann bitte eure bewährten Produkte von zu Hause mitnehmen.

Wie lauft der Törn ab?

Die Anreise verläuft selbständig. Es obliegt euch Fahrgemeinschaften zu bilden, einen Urlaub vor den Segeltörn zu legen, direkt oder mit Umwegen anzureisen. Ihr erfahrt von uns lediglich, wann und wo Ihr Euch in der Marina einfinden sollt. Oft ist ein kühles Bier im Restaurant der Marina ein schöner Urlaubsbeginn. Viel früher als angegeben anzureisen zahlt sich nicht aus, da das Schiff bis in den Nachmittag hinein (gegen 15 Uhr) gereinigt wird. 

Wie beim Essen besprechen wir noch vor dem Törn, wo die Schwerpunkte liegen sollen: viel Segeln, Badebuchten, Sightseeing, eher in Häfen liegen oder eher in einsamen Buchten.

Die genaue Route ergibt sich aus der Großwetterlage und lokalen Wetterbedingungen, sowie dem möglichen touristischen Andrang auf Liegeplätze. Aus Sicherheitsgründen liegt die Letztentscheidung bei der Admiralität und seinem Käpt‘n :-)

Was ist die Bordkassa?

Die Bordkassa ist ähnlich einem gemeinsamen Topf, in den jeder Gast (und einer von uns) je nach Revier einen bestimmten Betrag einbezahlt. Daraus werden alle gemeinsamen Unternehmungen wie Einkaufen, Restaurantbesuch, Hafen- und Liegegebühren bezahlt. Sollte jemand zB. keinen Alkohol trinken oder als Kind nur die Hälfte essen, wird das selbstverständlich berücksichtigt. Betreut wird diese Kassa entweder von uns oder einem Crewmitglied.

Ich bin 1,90m groß, wie groß sind die Kabinen?

Groß genug! Wolfgang ist 1,92m groß und deswegen haben wir uns auch für die Pink Penguin entschieden :-). Wer möchte schon im Urlaub ständig darauf achten, nirgends anzustoßen? Nicht nur die Höhe der Kabinen ist ausreichend, auch die Betten sind alle 2 m lang. 

Ist eine Reiseversicherung empfehlenswert?

Eine Versicherung kann natürlich nie schaden. In der Regel hat jeder entweder über das Auto oder die Haushaltsversicherung auch eine Reiseversicherung abgeschlossen. Wenn Sport und EU-Ausland dazukommen, kann es jedoch sein, daß nicht alles gedeckt ist. Ein genaueres Durchlesen der Versicherungsbedingungen lohnt sich.

Ist so ein Törn auch für Kinder geeignet?

Ja, aber sicher! Das Gute an der Pink Penguin ist das in sich geschlossene Cockpit, dh. Kinder, egal welchen Alters, können dort spielen, ohne daß die Spielsachen über Bord gehen ... und die Kinder mit ;-) ... und das Ganze natürlich auch während wir auf See unterwegs sind, da sich der Kat eben nicht wie eine Einrumpfyacht krängt. Dennoch herrscht auf unserem Schiff jederzeit Schwimmwestenpflicht für Kinder ... sollte sich eines doch unbemerkt auf Entdeckungstour begeben. Die beiden Vorderkabinen haben ein drittes Bett, somit ist das die ideale Familienkabine.

Was muss bzw. kann ich mitnehmen?

Um es ganz einfach auszudrücken: etwas fürs Warme, fürs Kühle (Abende), fürs Nasse (sollte es doch regnen) - mit der Eigenschaft: es soll leicht trocknen und nicht viel Platz einnehmen.

zB: statt zwei Jeans genügt 1 leichte Sommerhose. Statt Wanderschuhen ein Paar Sandalen und ein paar leichte Schuhe - zB.Leinenschuhe.

 

Weiters hilfreich: Strandtuch oder bequemes (langes) Tshirt falls es nach dem Schwimmen windig ist. Hut/Kappe, sollten die Haare am Kopf nicht mehr die volle Fülle mitbringen. Wenn vorhanden, Shorty (Neoprenanzug) und Taucherbrille mit Schnorchel wenn Ihr auch einen Blick unter die Wasseroberfläche werfen möchtet. Neoprenschuhe/Sandalen fürs Schwimmen, da es oft Seeigel und schroffe Kanten gibt.

 

Ein Muss: eine nicht fettende Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor! Bitte keine Ölcremen, da diese Flecken hinterlassen und für Rutschgefahr sorgen.

 

Bitte keinen Hartschalenkoffer oder sonstige Form des Koffers. Ideal sind Textilreisetaschen, die man leicht zusammenfalten kann und - noch wichtiger - keine Schrammen am Schiff hinterlassen können.

Ist Bettwäsche an Bord?

Ja, Leintücher für die Matratze und zum Zudecken, Kopfpölster mit Überzug und Vliesdecken. Diverse Kuscheldecken und Lieblingsschlafsäcke kann jeder nach Herzenslust mitnehmen, so könnt Ihr auch an Deck oder im Netz schlafen ...

Gibt es Strom an Bord?

 

Ja, auch den gibt es, jedoch mit Einschränkungen: 240 Volt gibt es nur, wenn wir in einem Hafen am Landstrom liegen (dann auch in jeder Kabine) oder über den Wechselrichter an Bord (nur im Salon). Handy oder Akkus aufladen ist kein Problem.